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SUMMARY:Im Kampf um (nationale) Selbstbestimmung: Frauen in der Westsahara
DESCRIPTION:Donnerstag\, 25. April 2024\, 18:00 Uhr \nFrauenbildungsstätte Frauenhetz\, Untere Weißgerberstraße 41\, 1030 Wien \nDie seit 1975 von Marokko besetzte Westsahara kämpft um ihre nationale Selbstbestimmung. Der Widerstandskampf sahrauischer Frauen steht im Zentrum der Veranstaltung: Im Anschluss an die österreichische Erstaufführung des Films Insumisas diskutieren Nadjat Hamdi und Najat Salek über die Rolle der Frauen im Kampf um die Selbstbestimmung der Menschen in Westsahara. Welche Präsenz haben sahrauische Frauen in der Öffentlichkeit? Die sahrauische Gesellschaft wird von kollektiven Vorstellungen getragen: Frauen gestalten diese mit und schaffen damit Rahmenbedingungen\, die ihnen gesellschaftliche Freiräume ermöglichen. \nMit \nNadjat Hamdi\, Vertreterin der Frente Polisario\, Berlin \nNajat Salek\, Orientalistin\, derzeit postgraduales Studium Human Rights\, Wien \nModeration: Gundi Dick\, Autorin des Buches ‚Eine Hand allein kann nicht klatschen: Westsahara – mit Frauen im Gespräch’ (Löcker Verlag 2014) \nEine Veranstaltung der Frauenhetz in Kooperation mit SPÖ Frauen\, Die Grünen Frauen Wien\, KPÖ Frauen\, Österreichisch-Saharauische Gesellschaft und Frauen*solidarität. \nDie Veranstaltung ist offen für alle. \nInsumisas (Die Unbeugsamen)\, Dokumentarfilm\, 23 min\, Produktion: Laura Dauden\, Miguel Angel Herrera und Joao Paulo Brito. Dt. Übersetzung: Najat Salek. Hegoa Institut/Forward Films 2023. Arabisch/spanisch mit dt. UT. \n  \n 
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SUMMARY:Klappe auf! Trickfilmabend anlässlich 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen
DESCRIPTION:Montag\, 27.11.2023\, 19:00 – 21:00\nBrunnenpassage\, Brunnengasse 71\, 1160 Wien\nkostenlos / pay as you can\n \nUnter dem Motto „Klappe auf!“ macht sich eine Kooperation von österreichischen Organisationen aus dem Frauen- und entwicklungspolitischen Bereich für ein gewaltfreies Leben aller Frauen* und Mädchen* stark. „Klappe auf!“ veranstaltet jährlich eine Aktion\, die zum Thema Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* sensibilisiert. In der diesjährigen Trickfilmreihe erwartet Sie eine großartige Auswahl an animierten Kurzfilmen zu unterschiedlichen Formen von Gewalt und Diskriminierung. \n  \n********* Programm ********* \nORO ROJO / RED GOLD (ES 2021\, Carme Gomila\, 12’04)\nIm spanischen Huelva sind es marokkanische Frauen\, die als Erntehelferinnen Erdbeeren pflücken. Sie wollen sich nicht länger ausbeuten lassen und protestieren lauthals gegen Unterdrückung und eine rassistische Migrationspolitik. \nFINDING HOME (FR 2022\, Maria Stanisheva\, 6’40)\nDer Wassertank im Dorf ist leer\, die Felder sind ausgetrocknet und plötzlich bedeckt ein riesiger Schwarm schwarzer Moskitos den Himmel. Die junge Antonia ist schwanger und gezwungen\, vom Dorf in die Großstadt zu ziehen\, als sie von ihrer Infektion mit dem Zika-Virus erfährt. \nHOJAS DE K. / LEAVES OF K. (NI 2022\, Gloria Carrion\, 18’)\nDie 17-jährige K. wird bei einem Jugendprotest gegen das diktatorische Regime von Daniel Ortega in Nicaragua verhaftet. Im sandinistischen Gefängnis erlebt sie auch sexuelle Gewalt. Doch sie weigert sich\, diese Erfahrungen ihr Leben bestimmen zu lassen. \nEL AFTER DEL MUNDO / THE WORLD’S AFTER (FR 2022\, Florentina Gonzalez\, 11’)\nDie Menschheit existiert nicht mehr. Nur noch Fluor und Carlix geistern zwischen den Ruinen einer verlorenen Zivilisation umher. Fluor auf der Suche nach Wi‑Fi\, Carlix verliebt in ein riesiges Walskelett. Als es brenzlig wird\, ist eines klar: Was zählt ist Solidarität und Freundschaft. \nModeration: Ursula Dullnig\nAnschließend Gesprächsrunde mit Expertinnen der veranstaltenden Organisationen auf Deutsch. \nFlyer als PDF-Download  \nUnter dem Namen „Klappe auf!“ sind seit mehreren Jahren verschiedene frauenpolitisch aktive Organisationen miteinander vernetzt und organisieren jährlich eine gemeinsame Veranstaltung für die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.\n \nUnser Ziel ist es\, die „Klappe auf zu machen“\, indem wir: \n\nverschiedene Formen von Gewalt an Frauen sichtbar und\nuns für ein gewaltfreies Leben aller Frauen weltweit stark machen.\n\nDie Aktion wird aktuell getragen von: AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser\, Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555\, WIDE – Entwicklungspolitisches Netzwerk für Frauenrechte und feministische Perspektiven\, Frauen*solidarität\, LEFÖ – Beratung\, Bildung und Begleitung für Migrantinnen\, Miteinander Lernen – Birlikte Öğrenelim\, VIDC – Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit sowie CARE Österreich – Hilfsorganisation zur weltweiten Beendigung von Armut. \n* www.aoef.at * www.frauenhelpline.at * www.frauensolidaritaet.org * www.lefoe.at * www.miteinlernen.at * www.vidc.org * www.wide-netzwerk.at * www.care.at *
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SUMMARY:Empowerment Media mit Lauren Kessler
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Empowerment Media“ veranstalten COMMIT\, FJUM\, Frauen*solidarität und Women on Air eine Online-Reihe zu Projektvorstellungen in den Bereichen Konstruktiver Journalismus\, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Medien. \nInformation und Anmeldung zu den einzelnen Terminen bei Tania Napravnik (COMMIT): tn@commit.at \nDie Webinare mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden in englischer Sprache: \nInput: tba. \nLauren Kessler is an American journalist and the award-winning author of 11 books who combines lively narrative with deep research to explore everything from the gritty world of a maximum-security prison to the grueling world of professional ballet; from the wild\, wild west of the anti-aging movement to the hidden world of Alzheimer’s sufferers; from the stormy seas of the mother-daughter relationship to the full court press of women’s basketball. \n// \nLauren Kessler ist eine amerikanische Journalistin und die preisgekrönte Autorin von 11 Büchern\, die lebendige Erzählungen mit gründlichen Recherchen verbindet\, um alles zu erforschen\, von der düsteren Welt eines Hochsicherheitsgefängnisses bis zur zermürbenden Welt des professionellen Balletts; von der Anti-Aging-Bewegung bis zur verborgenen Welt der Alzheimer-Kranken; von der stürmischen Beziehung der Mutter-Tochter-Beziehung bis zum Frauenbasketball. \n// \nWeitere Termine von Empowerment Media: \nMittwoch\, 20. September 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Lina Chawaf \nMontag\, 16. Oktober 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Valerie Ndeingo-Sia Msoka
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DESCRIPTION:Unter dem Titel „Empowerment Media“ veranstalten COMMIT\, FJUM\, Frauen*solidarität und Women on Air eine Online-Reihe zu Projektvorstellungen in den Bereichen Konstruktiver Journalismus\, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Medien. \nInformation und Anmeldung zu den einzelnen Terminen bei Tania Napravnik (COMMIT): tn@commit.at \nDie Webinare mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden in englischer Sprache: \nMontag\, 16.10.\, 17:00-18:30 Uhr mit Valerie Ndeingo-Sia Msoka (https://tamwa.org/a/) \nHow can we as journalists strengthen women’s empowerment through what kind of media projects? What role does community media play in the empowerment of women and marginalized groups? Who does this empowerment serve? \nValerie Ndeingo-Sia Msoka has many examples of empowering media projects and strategies based on her many years of experience in the media sector. Her knowledge ranges from Tanzania to Sudan\, Iraq\, and Somalia. She will discuss successes and failures with Claudia Dal-Bianco. \nValerie Ndeingo-Sia Msoka co-founder of the Tanzania Media Women’s Association (TAMWA)\, co-founder of BintiAfrika Konnect online newsletter\, chairperson of the Tanzania Ending Child Marriage Network (TECMN) and currently Senior Public Information Officer at United Nations Assistance Mission in Somalia (UNSOM). She has worked for the global media organisations\, BBC and Internews and has experience as media\, communications and advocacy executive playing a critical role in shaping the media landscape and social change in Tanzania through media promotion. \n// \nValerie Ndeingo-Sia Msoka ist Mitbegründerin der Tanzania Media Women’s Association (TAMWA) und des Online-Newsletters BintiAfrika Konnect\, Vorsitzende des Tanzania Ending Child Marriage Network (TECMN) und derzeit Senior Public Information Officer bei der United Nations Assistance Mission in Somalia (UNSOM). Sie hat für die globalen Medienorganisationen BBC und Internews gearbeitet und verfügt über Erfahrung als Führungskraft in den Bereichen Medien\, Kommunikation und Interessenvertretung\, die eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Medienlandschaft und des sozialen Wandels in Tansania durch Medienförderung spielt. \n// \nWeitere Termine von Empowerment Media: \nMittwoch\, 20. September 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Lina Chawaf \nDonnerstag\, 16. November 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Lauren Kessler
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DESCRIPTION:Unter dem Titel „Empowerment Media“ veranstalten COMMIT\, FJUM\, Frauen*solidarität und Women on Air eine Online-Reihe zu Projektvorstellungen in den Bereichen Konstruktiver Journalismus\, Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in Medien. \nInformation und Anmeldung zu den einzelnen Terminen bei Tania Napravnik (COMMIT): tn@commit.at \nDie Webinare mit unterschiedlichen Schwerpunkten finden in englischer Sprache: \nMittwoch\, 20.9.\, 17:00-18:30 Uhr mit Lina Chawaf (https://www.rozana.fm/en)\, \nRadio Rozana is an independent Syrian community media that primarily broadcasts news and information about the Syrian conflict and its impact on the region. The aim is to provide a platform for unbiased reporting and to give voice to the different perspectives in Syria. \nRozana media outlet helps to empower people in conflict-affected zones\, especially in Syria\, by giving them access to independent and diverse news and information. This enables people to make informed decisions\, participate in discussions\, and better understand the complex situations around them. Through unbiased reporting and representing diverse voices\, Rozana aims to empower people to participate in shaping their communities and stand up for their rights in the midst of difficult circumstances. \nIt can help marginalized groups\, women\, minorities\, and people facing various challenges to overcome obstacles\, advocate for their rights\, and actively participate in social\, economic\, and political life. \nLina Chawaf is a Syrian journalist in exile since 2011. She is CEO of Radio Rozana\, an independent Syrian media based in Paris. She will share her experience from Syria and other conflict areas like Yemen\, Libya\, Sudan and others. She is talking about what it is like to be a female journalist in a conflict zone fighting for economic\, social and legal empowerment of women through community media. \n// \nLina Chawaf ist eine syrische Journalistin\, die seit 2011 im Exil lebt. Sie ist Geschäftsführerin von Radio Rozana\, einem unabhängigen syrischen Medium mit Sitz in Paris. Sie wird ihre Erfahrungen aus Syrien und anderen Konfliktgebieten wie Jemen\, Libyen\, Sudan und anderen Ländern mit uns teilen. Sie wird darüber sprechen\, wie es ist\, als Journalistin in einem Konfliktgebiet für die wirtschaftliche\, soziale und rechtliche Stärkung der Frauen durch Community-Medien zu kämpfen. \n// \nWeitere Termine von Empowerment Media: \nMontag\, 16. Oktober 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Valerie Ndeingo-Sia Msoka \nDonnerstag\, 16. November 2023\, 17:00-18:30 Uhr mit Lauren Kessler
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SUMMARY:Global Female Future: Visionäre Rebellinnen
DESCRIPTION:Wie Frauenarbeit weltweit sozial- und umweltgerecht gestaltet werden muss  \nDienstag\, 27. Juni 2023\, 19:00-21:00 \n\n\nBadeschiff Wien am Donaukanal Franz-Josefs-Kai 4\, 1010 Wien \n\n\n\n\nWie haben feministische Kämpfe Arbeit und Politik verändert? Welche Schritte wurden schon in den 1980ern Jahren zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Frauen etwa in der Blumenindustrie in Kolumbien und in der Textilproduktion in den Weltmarktfabriken gesetzt? \nWie können feministische Errungenschaften in Arbeit und Politik strukturell gesichert werden? Welche Chancen bietet der Vorschlag für ein EU-weites Lieferkettengesetz? \nWelche Lehren aus feministischen Kämpfen der Gegenwart wollen wir an kommende Generationen\, Töchter und Enkel_innen weitergeben? \nEs diskutierten Ulrike Lunacek (Herausgeberin von „Global Female Future“/ Autorin)\, Gaby Küppers (Autorin) und Menschenrechtsaktivistin Gisela Burckhardt unter der Moderation von Gertrude Klaffenböck. \n  \n \n\nTimeline: \n05:20 Was hat sich seit den 1980er Jahren getan und wie setzen sich Frauen seit 40 Jahren für bessere Arbeitsbedingungen in den Weltmarktfabriken\, allen voran der Kleidung- und Blumenindustrie ein? \n13:50 Die internationale Handelspolitik wurde in den 1990er Jahren nach einem wirtschaftstheoretischen Dogma globalisiert. Welche feministischen Gegenbewegungen gab es dazu? \n25:40 Wie können feministische Errungenschaften in der Erwerbsarbeit auch politisch gefestigt werden? Welche strukturellen Verankerungen braucht es hier? \n37:40 In Kampagnen stehen meist Unternehmen im Mittelpunkt. Es sind jedoch die Regierungen\, die bei der Verwirklichung von Frauenrechten in der Pflicht stehen. Wie seht ihr das? \n52:35 Was ist noch zu tun? Welche Lehren zieht ihr aus den feministischen Kämpfen\, die geführt wurden und die zum Teil weitergehen? Wo seht ihr für die nächste Generation Gestaltungsmöglichkeiten\, die man weitergeben kann? \n70:20 Menschen werden oft als Konsument_innen und nicht als Bürger_innen angesprochen. Ist das eine Lücke in den Strategien von Nichtregierungsorganisationen? \n  \nDiskutantinnen: \n\nUlrike Lunacek: Autorin und Moderatorin in Wien; seit 1984 Mitarbeiterin\, seit 1995 Obfrau der Frauen*solidarität; langjährige Bundes- und Europapolitikerin der Grünen. \nGaby Küppers: Redaktionsmitglied des Lateinamerikamagazins ila\, Bonn; 1992–2020 Referentin für Internationalen Handel und für Lateinamerika der Grünen/EFA im Europäischen Parlament\, Brüssel. \nGisela Burckhardt: Vorstandsvorsitzende von FEMNET\, der deutschen NGO für feministische Perspektiven auf Politik\, Wirtschaft und Gesellschaft. \n\n\n\n\nDie Veranstaltung knüpft an das kürzlich erschienene Buch „Global Female Future“ an: Global Female Future: Wie feministische Kämpfe\, Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, Hrsg. von A. Ernst\, U. Lunacek\, G. Neyer\, R. Zechner\, A. Zelinka (Wien: Kremayr & Scheriau 2022)\, 24 Euro\, in der Frauensolidarität erhältlich. \nEine Kooperationsveranstaltung von Südwind\, Rebels of Change und Frauen*solidarität. \nEintritt frei \n 
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LOCATION:Badeschiff\, am Donaukanal\, Badeschiff Wien am Donaukanal Franz-Josefs-Kai 4\, Wien\, 1010\, Austria
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SUMMARY:Mein Körper\, mein Territorium: Politische Frauenkämpfe weltweit für Umwelt und Klima
DESCRIPTION:Gespräch mit den Autorinnen Ulrike Lunacek und Gerda Neyer am Donnerstag\, 22. Juni 2023\, 19:00-20:30 \n\n\nStadtbibliothek Dornbirn\, Schulgasse 44a\, 6850 Dornbirn\n \nWelchen Wert hat Natur heute? Warum kämpfen Frauen in allen Teilen der Welt an vorderster Front gegen die Klimakatastrophe\, gegen Megaprojekte und Raubbaukapitalismus\, die ihre Lebensgrundlagen zerstören? \n\n\n\n\nWarum fordern Frauen Nahrungssouveränität und Ressourcengerechtigkeit ein? Welche Erfolge – aber auch welche Rückschläge gibt es? \nWelche Rolle spielt Bevölkerungsentwicklung im Klimawandel? Ist „Überbevölkerung“ schuld an Ressourcenknappheit und Umweltzerstörung? Oder verbergen sich hinter dem Begriff „Überbevölkerung“ Mythen\, über die Frauenrechte wieder eingeschränkt\, globale Ungleichheit gerechtfertigt und Verantwortungen verschoben werden können? \nWas braucht es an Gesetzen und in der Politik? Was gilt es heute für uns im Globalen Norden zu tun? \nUlrike Lunacek und Gerda Neyer\, Mitherausgeberinnen und Autorinnen des Buches „Global Female Future“ lesen\, berichten\, erzählen und machen Mut\, selbst aktiv zu werden. \nUlrike Lunacek: Autorin und Moderatorin in Wien; Dolmetschstudium Englisch/Spanisch in Innsbruck; seit 1984 Mitarbeiterin\, seit 1995 Obfrau der Frauen*solidarität; langjährige Bundes- und Europapolitikerin der österreichischen Grünen mit Schwerpunkt Europa-\, Außen- und Entwicklungspolitik sowie Menschenrechte (besonders Frauen\, LGBTI). \nGerda Neyer: geboren und aufgewachsen in Bludenz; Politikwissenschaftlerin und Demografin; Vorstandsmitglied der Frauen*solidarität; forschte und lehrte zu Sozial-/Geschlechterpolitik/Fertilität an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften\, am Max-Planck-Institut für Demografische Forschung in Rostock und an den Universitäten Stockholm\, Stanford und Wien. \n\n\n\n\nDie Veranstaltung knüpft an das kürzlich erschienene Buch „Global Female Future“ an: Global Female Future: Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, Hrsg. von A. Ernst\, U. Lunacek\, G. Neyer\, R. Zechner\, A. Zelinka (Wien: Kremayr & Scheriau 2022)\, 24 Euro \nEine Kooperationsveranstaltung von der Stadtbibliothek Dornbirn und Frauen*solidarität. \nEintritt: 5 Euro\, Ermäßigungen: kostenloser Eintritt mit Kulturpass oder aha Card \nZeit und Ort: Donnerstag\, 22. Juni\, 19:00-20:30 in Stadtbibliothek Dornbirn\, Schulgasse 44a\, 6850 Dornbirn \n 
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SUMMARY:Rassismuskritische Arbeit in Bibliotheken\, Archiven und Museen
DESCRIPTION:Hybride Veranstaltung\nAlois Wagner Saal\nC3-Bibliothek für Entwicklungspolitik\nSensengasse 3\, 1090 Wien\nAnmeldung für Präsenz oder online-Teilnahme erforderlich \nDienstag\, 6. Juni 2023 um 18:00 – 20:00 Uhr \nwir laden herzlich zum 3. Kritischen Podium mit anschließender Vernetzungsmöglichkeit und Austausch bei einem Buffet mit Getränken. \nDiskussionsveranstaltung mit Gürsoy Doğtaş (Kunsthistoriker und Kritiker)\, Lisa Tackie (Aktivistin\, Anti-Rassismus-Trainerin\, Forscherin im Bereich Afrikawissenschaften und Internationale Entwicklung) und André Raatzsch (Leiter Referat Dokumentation des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg und Kurator)\nModeration: Vanessa Spanbauer (Historikerin\, Kuratorin und Journalistin) \nBibliotheken\, Archive und Museen sind Orte\, die Wissen kuratieren: sie sammeln\, konservieren\, ordnen\, stellen aus. Historische Kontexte sowie damit einhergehende Ideologien werden dabei oft reproduziert. Der Erwerb\, die Art der Auswahl\, der Anordnung und der Darstellung prägen\, welches Wissen tradiert wird\, welche Identitäten historisch legitimiert und welche ausgeschlossen werden.  \nSammlungen und Bestände im deutschsprachigen Raum exkludieren\, diskriminieren und dehumanisieren. Es bedarf einer kritischen\, diskriminierungssensiblen wie auch aktivistischen Reflexion dieser Wissensbestände\, um der systematisch unkommentierten Wiederholung von Diskriminierung vorzubeugen.  \nBibliothekar*innen\, Archivar*innen und Kurator*innen setzen sich aus verschiedenen Perspektiven mit den Problematiken ihrer jeweiligen Bestände auseinander. Als Nutzer*innen dieser Wissensräume möchte das 3. Kritische Podium an bereits existierende Diskurse anknüpfen und darin rassismuskritische Fragenstellungen weiter thematisieren.  \nEs geht um Fragen des Umgangs mit rassistischen und diskriminierenden Materialien\, der Restitutionen und der aktiven (Neu-)Gestaltung von Archivmaterial und Exponaten. Wie können fehlende und diffamierende Geschichtsnarrative von rassifizierten Gruppen\, wie BIPoC\, Jüd*innen\, Rom*nja und Sinti*zze\, korrigiert werden? Wie können bestehende Sammlungen zugänglich(er) gemacht werden? Welche Interventionen gibt es\, um neue Möglichkeitsräume zu eröffnen und sogar Machtverhältnisse zu verschieben? \nDie Podiumsdiskussion will notwendige diskriminierungskritische Veränderungen diskutieren und anstoßen. Sie richtet sich an alle Menschen\, die in Bibliotheken\, Archiven und Museen arbeiten sowie an alle Interessierten – insbesondere an Jüd*innen\, Rom*nja und Sinti*zze\, Schwarze Menschen\, People of Color\, Migrant*innen und Personen mit Fluchterfahrung. \nAnmeldeinfos: Anmeldung erforderlich – beschränkte Teilnehmer*innenzahl für die Präsenzveranstaltung.\nDer Link zum Live-Stream wird zeitnah ausgeschickt. Anmeldefrist: 01.06.2023. \nOrganisation: Die Veranstaltung wird von Katharina Wiedlack (Institut für Anglistik und Amerikanistik\, Universität Wien)\, Eva Schörgenhuber und Christina Schuster (freie Wissenschaftler*innen) in Zusammenarbeit mit Lisa Appiano und Nina Krebs (Abteilung Organisationskultur und Gleichstellung\, Universität Wien) organisiert.\nDie Veranstaltung findet in freundlicher Kooperation mit der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik statt. \nSponsor*innen: Die Veranstaltung wird mitfinanziert von Alexandra Ganser\, Sylvia Mieszkowski und Mathilde Eveline Keizer (Institut für Anglistik und Amerikanistik\, Universität Wien). \nAls Veranstalter*innen ist uns bewusst\, dass angesichts der Hürden und Erschwernisse\, die aufgrund von Rassismus diskriminierte Menschen erleben\, eine Podiumsdiskussion nicht ausreichend ist\, um Veränderungen nachhaltig einzuleiten. Dennoch möchte diese Diskussionsreihe zu einer Sensibilisierung für rassistische Strukturen beitragen\, Vernetzungsmöglichkeiten bieten und zu weiterem solidarischen Handeln anregen.
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SUMMARY:Global Female Future: Who is superfluous? Forced sterilizations in Peru\, the long struggle for justice and the myth of „overpopulation”
DESCRIPTION:Lecture by Alejandra Ballón Gutiérrez (Peru) and Shalinia Randeria (India/Austria)\n25. April\, 18:00 – 20:00\, Österreichisches Lateinamerika-Institut\, Frida-Kahlo-Saal\, Türkenstraße 25\, 1090 Vienna\nWith:\nAlejandra Ballón Gutiérrez\, social anthropologist\, visual artist\, feminist activist; Ordinary Assistant Professor at the Pontificia Universidad Católica del Perú\nShalini Randeria\, social anthropologist; Rector\, Central European University\, Vienna\nModeration: Ulrike Lunacek\, Frauen*solidarität \n\n\nFor decades the myth of „overpopulation” has led to (most of the time forceful) activities by governments and institutions in many parts of the world targeted in its vast majority against women\, women’s bodies and women’s reproductive rights. Feminist critique of this myth and protest against those activities have also been ongoing for decades and widespread\, but much too often ignored or marginalized. \nIn this lecture\, the forced sterilization program under the autocratic government of Alberto Fujimori in the 1990s and the long struggle for justice for at least 272.000 women and 22.000 men who suffered forced sterilizations will be analyzed. In addition\, incorrectly disseminated statements about overpopulation and “demographic panic” which are linked to ethno-nationalist agendas are discussed. \nBoth panelists have contributed on these topics in the anthology “Global Female Future” published in Oct. 2022 by Andrea Ernst\, Ulrike Lunacek\, Gerda Neyer\, Rosa Zechner and Andreea Zelinka\, all five of them connected to the Austrian feminist NGO on development policy and North-South-relations Frauen*solidarität: https://www.kremayr-scheriau.at/bucher-e-books/titel/global-female-future/ \nThe book will be available at the event. \nAlejandra Ballón Gutiérrez is a Peruvian artist and researcher who interrelates gender\, human rights and decolonial perspectives. She is doctor in Social Anthropology and Ethnology (EHESS\, Paris)\, Magister in Critical Research\, Curatorial y Cibermedia (HEAD\, Geneva) and current artistic research professor (PUCP\, Lima). Her written and visual work has been published in recognized books and journals of the artistic and academic world. Since 2010 her work has focused on the social problems of public health and women’s rights in Peru. In 2014 she published the book „Memorias del caso peruano de esterilización forzada˝\, Fondo Editorial de la Biblioteca Nacional del Perú. Actually\, she is the coordinator of The Forced Sterilization Reparations Working Group (GREF) www.lamadre.pe \nShalinia Randeria is a social anthropologist\, who focuses on transnationalisation of law and transformation of state and civil society in India while studying globalization from a postcolonial perspective. She is Rector of the Central European University Vienna since 2021; Distinguished Fellow\, Monk School of the University of Toronto; Excellence Professor at the University of Bremen\, where she directs a research group on “Soft Authoritarianism”. She was Rector of the Institute for Human Sciences (IWM) in Vienna from 2015 to 2021\, where she also started her podcastDemocracy in Question that is in its 6th season.  Her publications include the co-edited volumes: Kapitalismus im 21. Jahrhundert (2021)\, Special Forum on Seed Activism in the Journal of Peasant Studies 47(4)\, 2020 and Wenn Demokratien demokratisch untergehen (2019)\, Boundless (Dis)Order – Mobility and Borders in Transition (2019). She published a short piece “Demographic Bulimia“ In: IWMPost 122 (2018). \nUlrike Lunacek is a longstanding activist on feminist\, development and LGBTI issues and has been president of the feminist NGO Frauen*solidarität based in Vienna for almost 30 years. She is one of the editors of the book “Global Female Future”. From 1995 until 2020 she was first a national and then a European politician and parliamentarian for the Austrian Green Party\, including Vice President of the European Parliament (2014-2017) and briefly in 2020 State Secretary for Arts and Culture. She now lives in Vienna as author and moderator. \n\n\nEvent in English\, discussion contributions in German or Spanish can be translated consecutively.  \n\nAn event (on site) by the Research Network Latin America and the Austrian Latin America Institute in cooperation with Frauen*solidarität and the Österreichisch-Peruanische Gesellschaft. \nWe kindly ask for registration: office@lai.at \nMore information: \nhttps://intpol.univie.ac.at \nhttps://www.vhs.at
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SUMMARY:Buchpräsentation: „Global Female Future“ mit Ulrike Lunacek
DESCRIPTION:28. März\, 12:00 – 14:00 im Europaparlament\, Raum A5E1\, Rue Wiertz 60\, 1047 Brüssel \n\nIn ihrem Buch Global Female Future versammelt die Ex-Vizepräsidentin des EP Ulrike Lunacek gemeinsam mit vier weiteren Herausgeberinnen feministische Stimmen aus der ganzen Welt im Kampf um Gerechtigkeit. Anlass ist das 40-jährige Jubiläum des feministisch-entwicklungspolitischen Vereins und Zeitschrift Frauen*solidarität in Wien. \n40 Jahre feministische Auseinandersetzungen in einem Buch – 40 Jahre Fortschritte\, 40 Jahre Rückschläge und das Lernen aus beidem\, das Wege hin zu einem selbstbestimmten Leben eröffnet: Global Female Future gibt den Blick frei auf feministische Auseinandersetzungen in Politik\, Gesellschaft\, Wirtschaft\, Reproduktion und Ökologie – exemplarisch erzählt von und mit Autor*innen aus Afrika\, Asien\, Lateinamerika und Europa. Ihre Erfahrungen aus früheren Konflikten verweisen auf die Gegenwart\, sei es im Kampf um gerechte Arbeitsbedingungen\, um Verantwortung von Unternehmen und Lieferkettengesetze – oder um Ressourcen wie Land oder Wasser\, und gegen die Klimakatastrophe. \n Buchpräsentation und Diskussion mit  \nMirra Banchón\, Autorin und Journalistin mit Schwerpunkt Lateinamerika; freiberufliche Mitarbeiterin bei Deutsche Welle und anderen Medien; (Brüssel) \nGaby Küppers\, bis 2020 Referentin für Internationalen Handel und für Lateinamerika (Grüne/EFA) im EP; seit 1985 bis heute Redaktionsmitglied des Lateinamerikamagazins ila; (Bonn) \nUlrike Lunacek\, freiberufliche Autorin und Moderatorin in Wien; Obfrau des Vereins Frauen*solidarität; stv. Vorsitzende im Bürger:innenforum Europa; langjährige Bundes- und Europapolitikerin der österreichischen Grünen: 1999 bis 2009 Nationalratsabgeordnete\, 2009 bis 2017 Abgeordnete und 2014 bis 2017 auch Vizepräsidentin des Europaparlaments\, 2020 Staatssekretärin für Kunst und Kultur. \nModeration: Doris Vettermann\, EU-Korrespondentin der Kronenzeitung  \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation der Europaabgeordneten Monika Vana\, Delegationsleiterin der österreichischen Grünen im EP\, und des ÖKF Brüssel.\nAnmeldung bis 21. März unter sophia.giovanett(at)europarl.europa.eu \n\nGlobal Female Future. Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern. Andrea Ernst\, Ulrike Lunacek\, Gerda Neyer\, Rosa Zechner\, Andreea Zelinka (Hrsg.)\, ca. 208 Seiten.\n \nErhältlich in der Frauensolidarität zu den Öffnungszeiten der C3-Bibliothek\, 24 Euro
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SUMMARY:Global Female Future: Frauenaktivismus in Georgien
DESCRIPTION:Diskussion am Donnerstag\, 23. März 2023\, 18:00 Uhr \nFrauenhetz\, Untere Weißgerberstraße 41\, 1030 Wien \nNach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion entstanden in Georgien ab Mitte der 1990er verstärkt Frauen-NGOs und später auch LGBTIQ-Organisationen. Welche Aktivitäten und Erfolge zeitigte der feministische Aktivismus im letzten Vierteljahrhundert? Inwieweit konnten Frauenrechte und Gendergleichheit im öffentlichen Diskurs Fuß fassen? Welche Haltung nimmt die georgische Frauenbewegung zum Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine ein? Und welche Themen stehen heute und in Zukunft dringend an? \nEs diskutieren Gundi Dick und Ketevan Bakradzev\, Moderation: Rosa Zechner (v.l.n.r.) \nGundi Dick lebte und arbeitete von 2016 bis 2018 in Georgien und steht seither mit georgischen Feministinnen in Kontakt. Sie ist seit vielen Jahren im frauen- und entwicklungspolitischen Bereich tätig. \nKetevan Bakradze lebte bis 2016 in Georgien und hat sich in Wien in ihrer Abschlussarbeit in Gender Studies mit Nationalismus und Homophobie in Georgien befasst. Sie ist derzeit in Wien für WILPF Austria ehrenamtlich aktiv. \nDonnerstag\, 23. März 2023\, 18:00 Uhr\nFrauenhetz\, Untere Weißgerberstraße 41\, 1030 Wien \nIm Anschluss laden wir zu georgischen Snacks. \nDie Veranstaltung knüpft an das kürzlich erschienene Buch „Global Female Future“ an:  Global Female Future: Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, Hrsg. von A. Ernst\, U. Lunacek\, G. Neyer\, R. Zechner\, A. Zelinka (Wien: Kremayr & Scheriau 2022)\, 24 Euro. \nEine Kooperationsveranstaltung von Frauenhetz und Frauen*solidarität. \nDie Veranstaltung ist offen für alle.
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SUMMARY:Globale Handlungsperspektiven?! Global Female Future auf Orange 94.0
DESCRIPTION:Dienstag\, 14. März 2023\, 19-20 Uhr\, Radio Orange 94.0 \n\n\nIn Zeiten von globaler Unsicherheit und multiplen Krisen kann sich schnell ein Gefühl von Handlungsunfähigkeit breit machen. Doch es gibt immer was zu tun! \nSeit nun 41 Jahren versucht die Frauen*solidarität Handlungsperspektiven aufzuzeigen\, indem sie globale Entwicklungen aus feministischer Perspektive analysiert. Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums ist das Buch Global Female Future entstanden. Auf knapp 200 Seiten widmet es sich den großen Fragen von Umwelt Aktivismus\, Care-Arbeit\, Gewalt und Rassismus\, von und über Frauen des globalen Südens. \nIn der Sendung Globale Dialoge geben die Herausgeberinnen Andrea Ernst\, Publizistin\, Dramaturgin und Regisseurin\, und Andreea Zelinka\, Redakteurin der frauen*solidarität und Mitarbeiterin im Roten Antiquariat Wien\, live im Studio Einblicke in die Themen des Buches sowie die Beweggründe der Veröffentlichung. Außerdem spricht die Autorin Luisa Dietrich Ortega über ihren Beitrag\, in dem sie über Herausforderungen einer Rückkehr von Frauen der lateinamerikanischen Guerilla-Bewegung in den Alltag geschrieben hat. \nEine Sendung der Women on Air. \n\n	\n			\n		\n	\n	\n	\n	\n		Globale Handlungsperspektiven?! Global Female Future auf Orange 94.0	\n	\n	\n\n	\n\n  \n  \n 
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SUMMARY:Global Female Future: Frauen zwischen bewaffnetem Kampf und parlamentarischer Teilhabe
DESCRIPTION:9. März\, 19:00 im Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog\, Armbrustergasse 15\, 1190 Wien \nIm Vordergrund der Veranstaltung steht das Thema „Frauen zwischen bewaffnetem Kampf und parlamentarischer Teilhabe“. Zu welchen Mitteln dürfen\, sollen bzw. können Frauen greifen\, um ihre politische Teilhabe in der Gesellschaft durchzusetzen? Was haben wir aus 40 Jahren feministischer Auseinandersetzungen und Bewegungen gelernt? Welche feministische Perspektiven gibt es zu „Frauen zwischen bewaffnetem Kampf und parlamentarischer Teilhabe“ in Lateinamerika und welche in den Ländern der Subsahara? \n \nEs diskutieren: \nLuisa Dietrich Ortega\, Konflikt– und Friedensberaterin\, Autorin\, Politikwissenschaftlerin\, Stv. Obfrau der Frauen*solidaritätSchwerpunkt: LateinamerikaUlrike Lunacek\, Autorin\, langjährige Bundes– und Europapolitikerin (Die Grünen)\, Obfrau der Frauen*solidarität\, Schwerpunkt: Europapolitik\, Außenpolitik\, MenschenrechteMargit Maximilian\, Journalistin und Autorin\, ORF–Redakteurin\, freie Afrika–Korrespondentin\, Schwerpunkt:Subsahara–Afrika\, Nigeria \nModeration: Andrea Ernst\, Autorin\, langjährige WDR/ARD/ARTE–Redakteurin \nAnmeldung: https://www.kreisky-forum.org/category/event/?anmeldung=9755&lang=de#item-9755 \nAnlass des Gesprächs ist das kürzlich bei Kremayr& Scheriau erschienene Buch „Global Female Future“ (Hrsg.: A. Ernst\, U. Lunacek\, G. Neyer\, R. Zechner\, A. Zelinka). Der Sammelband öffnet den Blick auf 40 Jahre feministische Auseinandersetzungen in Politik\, Wirtschaft\, Reproduktion\, Ökonomie und Ökologie –exemplarisch erzählt von und mit Autor*innen aus Afrika\, Asien\, Lateinamerika und Europa. \nErhältlich in der Frauensolidarität zu den Öffnungszeiten der C3-Bibliothek\, 24 Euro
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SUMMARY:Global Female Future mit den Herausgeberinnen Ulrike Lunacek und Rosa Zechner
DESCRIPTION:Global Female Future: Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, diskutieren die Herausgeberinnen Ulrike Lunacek und Rosa Zechner\nMittwoch\, 8. März 2023\, 19:00 Uhr\nWeltladen Graz\nReitschulgasse 14\, 8010 Graz \nDas zum 40-jährigen Jubiläum der Frauen*solidarität erschienene Buch „Global Female Future“ öffnet den Blick auf feministische Auseinandersetzungen in Politik\, Wirtschaft\, Reproduktion\, Ökonomie und Ökologie – exemplarisch erzählt von und mit Autor*innen aus Afrika\, Asien\, Lateinamerika und Europa. Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, diskutieren die beiden Mitherausgeberinnen Ulrike Lunacek und Rosa Zechner unter anderem am Beispiel der Auseinandersetzungen um Unternehmensverantwortung und Lieferkettengesetze. \nModeration: Michaela Wolf (Übersetzungswissenschaftlerin\, Uni Graz) \nUlrike Lunacek: Autorin\, langjährige Bundes– und Europapolitikerin (Die Grünen)\, Obfrau der Frauen*solidarität \nRosa Zechner: Historikerin\, seit 1993 Mitarbeiterin der Frauen*solidarität\, Autorin \n  \nIm Anschluss laden wir zu einem kleinen Fair-Trade-Buffet \nGlobal Female Future: Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern. Hrsg. von Andrea Ernst\, Ulrike Lunacek\, Gerda Neyer\, Rosa Zechner\, Andreea Zelinka (Wien: Kremayr & Scheriau 2022) 24 Euro. \nEine Veranstaltung von Weltladen Graz\, Südwind Steiermark und Frauen*solidarität
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SUMMARY:Feministische Medienarbeit. Frauen*solidarität auf Orange 94.0
DESCRIPTION:Positionen von globalen internationalen Frauen*bewegungen hör- und lesbar zu machen. Das ist das Ziel der Frauen*solidarität. Seit ihren Anfängen vor vierzig Jahren gibt sie die feministisch-entwicklungspolitische Zeitschrift frauen*solidarität heraus. Die anderen Bereiche haben sich mit der Zeit entwickelt: über die Bibliothek\, Veranstaltungen\, Kooperation Women on Air/ Globale Dialoge auf Orange 94.0\, Projekte\, Medienworkshops\, Social-Media-Kanäle bis hin zu einer digitalen Zeitschrift und dem Buch „Global Female Future“ werden feministisch-entwicklungspolitische Inhalte verbreitet. \nWas bedeutet es feministische Medienarbeit zu machen? Was hat sich im Laufe der Jahre geändert? \nÜber diese Fragen und mehr diskutieren die Mitarbeiter*innen der Frauen*solidarität Aleksandra Kolodziejczyk\, Andreea Zelinka\, Claudia Dal-Bianco & Dani Baumgartner live im Studio. \n\n\nhttps://frauensolidaritaet.org/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-08_14-00-00.mp3\nMittwoch\, 8. März 2023\, 14:00 – 15:00 Uhr \nLive auf Orange 94.0 \n 
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SUMMARY:Was heißt hier Befreiung? Revolutionen und Transformationen
DESCRIPTION:Dienstag\, 7. März 2023\, 19-20 Uhr\, Radio Orange 94.0 \nTrotz konservativen Backlash\, oder gerade deswegen\, sind feministische Bewegungen so stark wie nie. Die neue Ausgabe der frauen*solidarität beschäftigt sich mit Revolutionen und Transformationen\, die immer häufiger zentral feministische Ziele verfolgen. \n \nhttps://frauensolidaritaet.org/wp-content/uploads/2023/03/sendung-7.3_kurz.mp3\nIm Studio spricht Andreea Zelinka\, Redakteurin der frauen*solidarität\, live mit zwei Autorinnen der Ausgabe. Mit Sara Mohammadi über die Revolution im Iran und mit Agnes Sieben über den gescheiterten progressiven Verfassungsentwurf in Chile. \nUnd darüber\, dass es ganz so scheint\, als ob das 21. Jahrhundert die Zeit der feministischen Revolutionen und Transformationen eingeläutet habe. \nEine Sendung der Women on Air. Zum Nachhören im Sendungsarchiv www.noso.at
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SUMMARY:Global Female Future: Gemeinsam gegen die Klimakrise
DESCRIPTION:7. März\, 18:00 im Depot\, Breite Gasse 3\, 1070 Wien \nFlüsse und Seen trocknen aus\, die industrielle Landwirtschaft und Fischerei verursachen massives Artensterben\, langanhaltende Hitzeperioden zerstören die Lebensgrundlage vieler Menschen weltweit. Es sind oft Frauen*\, die sich gegen die Zerstörung der Umwelt an vorderste Front stellen. Was begründet ihren Einsatz um die nachhaltige Nutzung von Ressourcen wie Land\, Wasser\, Wald oder Energie? Wir diskutieren globale Zusammenhänge feministischen Engagements für unsere Umwelt und die Bedeutung lokalen Handels für die globale Klimabewegung. \nEs diskutieren: \nLena Schilling\, Autorin\, Gründerin des Jugendrats\, Klimaaktivistin \nHuem Otero Garcia\, Abgeordnete zum Wiener Landtag (Grüne)\, Umweltsprecherin \nRosa Euler-Rolle\, Autorin und Journalistin\, Zeitschrift CulturaLatina/österr.Kultur \nModeration: Andrea Ernst\, Autorin und Mitherausgeberin \nDie Veranstaltung knüpft an das kürzlich erschienene Buch „Global Female Future“ an\, das zum 40-jährigen Jubiläum der Frauen*solidarität erschienen ist\, einem Verein\, der seit 1982 feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit leistet. \nGlobal Female Future\, Wie feministische Kämpfe Arbeit\, Ökologie und Politik verändern\, Hrsg: Andrea Ernst\, Ulrike Lunacek\, Gerda Neyer\, Rosa Zechner\, Andreea Zelinka\, 2022\, Kremayr & Scheriau.\nErhältlich in der Frauensolidarität zu den Öffnungszeiten der C3-Bibliothek\, 24 Euro \nAnmeldung für die Präsenzveranstaltung via Zoom (Anmeldetool; KEINE online-Übertragung oder Aufzeichnung) \nRegistrierungslink\nhttps://us02web.zoom.us/meeting/register/tZMvcu2vrjsqGtPzbyzQXbK7Ln9r3XsUby9V \nEine Veranstaltung der Grünen Bildungswerkstatt Wien mit freundlicher Unterstützung der Frauen*solidarität.
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SUMMARY:(K)Ein gutes Leben für Alle? Globale Ungerechtigkeiten und Wege in eine solidarische Lebensweise
DESCRIPTION:Mi\, 7. Dezember\, 9:00 – 12:00 Uhr\nEine Living Library Veranstaltung für Schulklassen\n\nZielgruppe: Schüler_innen\, 14 – 19 Jahre \n\n\nAktuelle Krisen führen uns vor Augen\, wie groß die Unterschiede zwischen Menschen und Gesellschaftsgruppen sind. Wir wissen auch\, dass die Art wie gewirtschaftet und konsumiert wird\, maßgeblich für eine ungerechte Ressourcen- und Vermögensverteilung verantwortlich ist. Die internationale Staatengemeinschaft ist daher gefordert\, aktiv an Alternativen zu arbeiten. Mit dem Konzept eines guten Lebens für Alle\, das leistbar ist und nicht zu Lasten der Natur geht\, gibt es einen Gegenpol zur Imperialen Lebensweise. Letztere beruht auf der grenzenlosen Aneignung und Ausbeutung von Arbeitskraft und Natur. Unter dem Konzept einer solidarischen Lebensweise werden sozial-ökologische Alternativen und Ansatzpunkte gesammelt\, wie wir ein gutes Leben für alle erreichen – anstatt eines besseren Lebens für wenige. \nWie können wir unsere Lebensweise nachhaltig verändern\, um globale Ungleichheit zu verringern? Welche Entwicklungsmöglichkeit gibt es für eine solidarische und ökologisch nachhaltige Gesellschaft? Im dialogischen Format der Living Library setzen sich Schüler_innen mit drängenden Zukunftsfragen\, zivilgesellschaftlichem Engagement und politischen Antworten auseinander. In Gesprächen mit Politiker_innen\, Expert_innen und (jungen) Aktivist_innen diskutieren sie\, wie eine nachhaltige und solidarische Zukunft für alle aussehen kann und welche Möglichkeiten jede_r einzelne hat\, sich aktiv an der Gestaltung zu beteiligen. \nDas Format „Living Library“ \nDie Veranstaltung hat zum Ziel\, die Perspektive von gesellschaftlich und politisch engagierten Menschen für soziale und ökologische Gerechtigkeit erfahrbar und verstehbar zu machen. Das Format „Living Library“ bindet diese als „lebende Bücher“ aktiv ein. In persönlichen Gesprächen geben sie Kleingruppen von Schüler_innen Einblick in ihr Engagement und teilen ihre Erfahrungen. Die Jugendlichen bekommen in diesem Format Gelegenheit\, sowohl Fragen zu stellen als auch aus ihrer eigenen Erfahrung zu berichten. Das gegenseitige Lernen steht bei den halbstündigen Gesprächen im Vordergrund. \n\nEinladung als PDF\nVideo Living Library 2019 „Wachstum ohne Ende?“\nAnmeldung unter: g.slezak@oefse.at
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SUMMARY:Film Alegría von Violeta Salama: Multikulturalität und Identität im Mittelmeerraum
DESCRIPTION:Film und Diskussion am Montag\, 21. November 2022\, 17:00-20:30\nAlte Kapelle am Campus der Universität Wien\nSpitalgasse 2-4 / Hof 2.8\, 1090 Wien\n  \nDem Thema „Multikulturalität und Identität im Mittelmeerraum“ nähern sich ein Film\, Vorträge und ein Publikumsgespräch. Den Anfang machen zwei Präsentationen zum Thema von Zohra Bouchentouf-Siagh und Peter Cichon. Danach wird der Film Alegría (E-2021\, mEU) von Violeta Salama gezeigt. Die Regisseurin und eine der Hauptdarstellerinnen  werden im Anschluss daran ihren Zugang zur Thematik erläutern. \nMit: Zohra Bouchentouf-Siagh\, Peter Cichon\, Violeta Salama\, Sarah Perles und Mara Guil (angefragt). \n  \nProgramm: \n17:00 Begrüßung \n17:05 Introduccion a la multiculturalité au Maghreb (Ao.-Prof. Zohra Bouchentouf-Siagh) \n17:20 Melilla\, „Stadt der 4 Kulturen“ (Ao.-Prof. Peter Cichon) \n17: 35 „Alegría“ (E-2021\, 105 min. OmeU\, Dir.: Violeta Salama) \n19:15 Publikumsgespräch mit Violeta Salama (Regie)\, Sarah Perles (Dunia) und Mara Guil (Marian) \n  \nTrailer \n  \nZur Webseite der Veranstaltung \nVeranstaltet von Max Doppelbauer & Jörg Türschmann\, Institut für Romanistik der Universität Wien\, in Kooperation mit Frauen*solidarität
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SUMMARY:From the “Comfort Women” to Military Sexual Violence Today
DESCRIPTION:Su\, 9.10.\, 3-7 pm\nAula am Campus \nPlease register here: https://bit.ly/3eWheyB \nRoundtable \nChair: Chris Berry\, King’s College London \nExpert Speakers: \nFeride Rushiti\, The Kosovo Rehabilitation Centre for Torture Victims \nEmilie Hu\, Fenton Communications\, graduate of Scripps College \nDr. Marta Havryshko\, The Ukrainian National Academy of Sciences\, URIS Fellow in Basel \nThis roundtable is motivated by both recent controversies and struggles about remembering – and forgetting – Taiwan’s so-called “comfort women” and the continued use of sexual violence in warfare today. Urgent questions include: \n* How can we remember without retraumatizing victims\, but instead empower them? \n* How does our knowledge about past sexual violence shape our understanding of what is happening today? \n* As survivors become fewer with the passing of time\, how can we continue to raise public awareness? \n* What are legal\, political and cultural specificities of dealing with the legacy of military sexual violence in different places? \n  \nAn event by Vienna Center for Taiwan Studies in cooperation with Frauen*solidarität.
URL:https://frauensolidaritaet.org/event/from-the-comfort-women-to-military-sexual-violence-today/
LOCATION:Aula am Campus\, Hof 1.11\, Spitalgasse 2\, Wien\, 1090\, Austria
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SUMMARY:A Critical Reflection of Knowledge and its Liberation
DESCRIPTION:Vortrag von Rina Alluri\nModeration durch Sushila Mesquita \nThis critical discussion questions the politics of knowledge by problematizing intersectional identity markers within areas such as academia and learning spaces. It will raise questions such as: Who do we learn from? What do we learn? And how can we begin to unlearn through decolonization and liberation processes? The speaker will provide theoretical insights on coloniality while reflecting on her own positionality as a Black Indigenous Woman of Colour (BIWOC) who has been raised\, educated and worked both in the Global North and South. She will share insights from her personal and professional experiences and assert how the re-centering and re-claiming of knowledge is an ongoing effort towards structural transformation. \nDr. Rina Alluri (she/her/hers) was born in Mumbai\, India to a Filipina mother and an Indian father\, raised in Nigeria and then migrated to Vancouver\, BC Canada. She is currently Assistant Professor and Head of the Unit for Peace and Conflict Studies\, University of Innsbruck where she supports the coordination of the MA Program in Peace and Conflict Studies. She holds a PhD from the University of Basel\, Switzerland and an MA in Development Studies from the Institute of Social Studies\, the Netherlands. She is a co-founder of the BIPOC Circle\, a small initiative aimed to host spaces and explore tools that support knowledge development and capacity building. She is a yoga teacher\, soul searcher and Mama to two headstrong children. \nFurther information:\nhttps://www.uibk.ac.at/peacestudies/alluri/about/\nhttps://www.linkedin.com/in/rinaalluri/ \nVortrag und Diskussion in englischer Sprache. \nDie Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Referat Genderforschung statt.
URL:https://frauensolidaritaet.org/event/a-critical-reflection-of-knowledge-and-its-liberation/
LOCATION:Alois Wagner Saal im C3 – Centrum für Internationale Entwicklung\, Sensengasse 3\, Wien\, 1180\, Austria
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SUMMARY:Digitalisierung und emanzipatorische Bildung – ein Widerspruch?
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion\n\nEine Podiumsdiskussion mit Rocío Rueda Ortiz (Bildungswissenschafterin\, Universidad Pedagógica Nacional\, Bogotá)\, Dunia Khalil (Rechtsberaterin und Trainerin\, Universität Wien ) und Raphael Perret (Medienkünstler\, Zürich). Es moderiert Margarita Langthaler (ÖFSE). \n \n\n\nWährend Digitalisierung seit ihren Anfängen einerseits mit der Hoffnung auf Demokratisierung verbunden war\, werden viele Phänomene der digitalen Kommunikation immer stärker als Bedrohung für die Demokratie wahrgenommen. Die größten Anbieter*_innen digitaler Technologien gehorchen einer Profitlogik\, die wenig Spielraum für jene lässt\, die sich ihr nicht unterwerfen wollen. Dazu kommt\, dass gerade in sozialen Medien Kommunikation nicht von einer Bewertungslogik zu trennen ist\, und diese negativen Folgen für die psychische Gesundheit der Nutzer*_innen hat. Zu beobachten ist\, dass demgegenüber gerade im Bildungsbereich der Digitalisierung nicht erst seit der COVID-19-Pandemie großes Potenzial zugeschrieben wird. Wenig beachtet bleibt\, welche negativen Auswirkungen Digitalisierung auf die emanzipatorische Funktion von Bildung haben könnte und wie Lernende und Lehrende durch die veränderte Kommunikation im Aufbau von Informationskompetenz davon betroffen sind. \nIn diesem Spannungsfeld soll sich die Veranstaltung unter anderem folgenden Fragen widmen: \nKann digitale Bildung emanzipatorisch sein? Welche Voraussetzungen braucht es dafür? Welche positiven Beispiele gibt es? Wo liegen die Gefahren\, und wie kann diesen begegnet werden? \nÜber den unmittelbaren Bildungskontext hinaus wird auch über die Technisierung von Gesellschaften reflektiert: \nWelche Entscheidungsräume gibt es noch in Bezug auf die Nutzung von Technologie? Auf welche Weise strukturiert Kapital den digitalen Raum und wie können soziale Bewegungen feministische\, antirassistische und emanzipatorische Freiräume schaffen? Wie können die Algorithmen\, die den Zugang zu digitalen und zunehmend auch realen Welten bestimmen\, demokratisch reguliert werden?\nZiel der Veranstaltung ist\, das Phänomen der Digitalisierung mit einem Fokus auf Bildung aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Die drei Diskutant_innen bringen dabei ihre Erfahrungen aus der formellen und informellen Bildung\, aus Kunst und sozialen Bewegungen ein. \nUm Anmeldung auf https://www.pfz.at/aktivitaeten/digitalisierung-und-emanzipatorische-bildung-ein-widerspruch/ wird gebeten.\nEine Veranstaltung der fünf im C3-Centrum für Internationale Entwicklung vertretenen entwicklungspolitischen Organisationen ÖFSE\, BAOBAB\, Frauen*solidarität\, Paulo Freire Zentrum und Mattersburger Kreis für Entwicklungspolitik.
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SUMMARY:Wie wird Frieden hergestellt? 5 Jahre Friedensvertrag in Kolumbien.
DESCRIPTION:Maria Jackeline Rojas Castañeda im Gespräch mit Ulrike Lunacek\, Diskussion\n5 Jahre Friedensvertrag in Kolumbien\nMehr als 50 Jahre lang tobte in Kolumbien ein blutiger Konflikt. 220.000 Tote – 80% davon Zivilist_innen – mehr als sechs Millionen Binnenvertriebene\, 25.000 Vermisste\, fast 2.000 Massaker: grausame Verbrechen\, die von allen Konfliktparteien – rechten Paramilitärs\, Drogenkartellen\, linken Guerrillas und staatlichen Militärs – seit 1958 verübt wurden. Mehr als die Hälfte aller Opfer sind laut UN Women Colombia Frauen. Doch im November 2016\, nach mehr als 5 Jahren zäher Verhandlungen und einem fehlgeschlagenen Referendum\, endlich große Euphorie: Ein Friedensvertrag\, in dessen Erstellung auch zahlreiche Frauenorganisationen involviert waren\, wurde am 24. November unterzeichnet und weckt Erwartungen auf wirklichen Frieden im Land. \n5 Jahre danach: Ist die Gewalt verschwunden? Reicht ein Friedensvertrag\, um die Gewalt zu stoppen?\nDiesen Fragen geht die kolumbianische Menschenrechtsverteidigerin Maria Jackeline Rojas Castañeda im Gespräch mit Ulrike Lunacek (Obfrau Frauen*solidarität) nach. \nMaria Jackeline Rojas Castañeda war viele Jahre lang Mitarbeiterin der bekannten Organización Femenina Popular / OFP in Barrancabermeja\, die sich für Frauenrechte und gegen alle Formen von Gewalt einsetzt\, und mit der die Frauen*solidarität und KFBÖ seit 1985 in Kontakt stehen. Jackeline Rojas ist selbst direktes Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien; drei ihrer Familienmitglieder wurden ermordet; sie selbst wurde im Jahr 2000 von den Paramilitärs zur militärischen Zielscheibe erklärt. Sie wurde immer wieder verfolgt\, eingeschüchtert und war gezwungen zu übersiedeln\, um ihr und das Leben ihrer Familie zu schützen. 2012 wurde sie mit einem Menschenrechtspreis der Europäischen Union ausgezeichnet. 2014 war sie Teil des Friedensprozesses zwischen dem kolumbianischen Staat und der FARC-EP-Guerilla. Derzeit ist sie Begünstigte eines Programms zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen\, die in Kolumbien Opfer von Gewalt sind. \nDolmetsch: Gabriele Gallo \nVideoaufzeichnung der Veranstaltung\n \nEine Veranstaltung von: Amnesty International – Netzwerk Arbeit\, Wirtschaft und soziale Rechte\, Frauen*solidarität\, IGLA\, Katholische Frauenbewegung Wien\, LEFÖ\, ÖGB-weltumspannend arbeiten\, Referat Genderforschung der Universität Wien\, WIDE-Netzwerk
URL:https://frauensolidaritaet.org/event/wie-wird-frieden-hergestellt/
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SUMMARY:Drei Kameradinnen
DESCRIPTION:Lesung und Diskussion mit Shida Bazyar\nModeration: Kübra Atasoy (Vorsitzende Asyl in Not)\nHauptbücherei\, Urban-Loritz-Platz 2a\, 1070 Wien\nHani\, Kasih und Saya verbindet seit der gemeinsamen Jugend eine tiefe Freundschaft\, die ihnen Halt gibt gegen die Blicke\, die Sprüche\, Hass und rechter Terror. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. Shida Bazyar zeigt in aller Konsequenz\, was es heißt\, aufgrund der eigenen Herkunft immer und überall infrage gestellt zu werden\, aber auch\, wie sich Gewalt\, Hetze und Ignoranz mit Solidarität begegnen lässt. \nShida Bazyar studierte Literarisches Schreiben und war viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr Debütroman »Nachts ist es leise in Teheran« erschien 2016 und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Auszeichnungen (u.a.): Bloggerpreis für Literatur\, Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Uwe-Johnson-Förderpreis. \nEine Veranstaltung von Frauen*solidarität in Kooperation mit Büchereien Wien und FM4.\nMit freundlicher Unterstützung von MA 7 – Kulturabteilung der Stadt Wien
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SUMMARY:„Why we matter“
DESCRIPTION:  \nLesung und Diskussion mit Emilia Roig\nWie erkennen wir unsere Privilegien? Wie können Weiße die Realität von Schwarzen sehen? Männliche Muslime jene von weißen Frauen? Und weiße Frauen jene von männlichen Muslimen? Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigte – nicht zuletzt am Beispiel der Geschichte ihrer eigenen Familie\, in der wie unter einem Brennglas Rassismus und Black Pride\, Antisemitismus und Auschwitz\, Homophobie und Queerness\, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen –\, wie sich Rassismus im Alltag mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet. Ob auf der Straße\, an der Uni oder im Gerichtssaal: Roig konnte ein Bewusstsein dafür schaffen\, wie Zustände\, die wir für »normal« halten – die Bevorzugung der Ehe\, des männlichen Körpers in der Medizin oder die Kenntnis des Kanons klassischer Kultur – historisch gewachsen sind. Und dass unsere Welt eine ganz andere sein könnte. \nDr.in Emilia Zenzile Roig (*1983) ist Gründerin und Direktorin des Center for Intersectional Justice (CIJ) in Berlin. Sie promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der Science Po Lyon. Emilia Roig lehrte in Deutschland\, Frankreich und den USA Intersektionalität\, Critical Race Theory und Postkoloniale Studien sowie Völkerrecht und Europarecht. Sie hält europaweit Keynotes zu den Themen Intersektionalität\, Feminismus\, Rassismus\, Diskriminierung\, Vielfalt und Inklusion. \nModeration: Enesi M. ist eine Musikerin und transdisziplinäre Poetin\, sie komponiert und produziert ihre eigenen Instrumentals\, und ihre Gedichte transzendieren die klassische „on paper“-Form in Lieder\, Kunstobjekte oder Visuals. Ihre Worte erzählen über das Alltägliche\, die Liebe und das Navigieren einer neokolonialen Matrix in einem schwarzen/braunen Körper. Enesi M. trägt afro-kubanisches und brasilianisches Erbe\, wuchs in Oberösterreich auf und lebt in Wien. \nVeranstalter*innen: Frauen*solidarität in Kooperation mit Referat Gender Forschung der Universität Wien.
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SUMMARY:Birne statt Banane
DESCRIPTION:Online-Vortrag zu Ernährungssouveränität\nmit Patricia Dolak\, Moderation: Sabine Prokop\nDer Vortrag diskutierte das Verhältnis von Ernährungssouveränität und Fair Trade. Welchen Beitrag leistet Fair Trade\, um Ernährungssouveränität zu verwirklichen? Inwiefern verbessert Fair Trade die Stellung von Frauen* im globalen Agrar- und Ernährungssystem? Wie realistisch ist ein ernährungssouveränes Agrar- und Landwirtschaftssystem und was braucht es dafür? \n\nMit: Patricia Dolak\, Pädagogin\, Absolventin des MA Internationale Entwicklung\nModeration: Sabine Prokop\n\nEine Veranstaltung der Frauenhetz in Kooperation mit der Frauen*solidarität.\nDiese Veranstaltung ist offen für alle Geschlechter. \nAnmeldung bis 28. März an office@frauenhetz.at. Der Link wird am Veranstaltungstag zugeschickt.
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