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SUMMARY:Wem gehören die Bindendee. Ein afrikanisches Idyll
DESCRIPTION:Wie ein Regenbogen. Über Freiheit und Menschenrechte\nAutorin Melibea Obono im Gespräch mit Ulrike Lunacek\, Ramón Esono und Berni Ledinski\nDer Gesprächsabend verband sich mit der Präsentation des Buches „Wem gehören die Bindedee? Ein afrikanisches Idyll“ der äquatorialguineischen Schriftstellerin und LGBTQIA+-Aktivistin\, Melibea Obono. Das Buch erschien 2016 in spanischer Sprache\, wurde 2021 im Auftrag des Löcker-Verlags ins Deutsche übersetzt und im November 2021 in der Hauptbücherei Wien präsentiert. \nMelibea Obono sprach darüber\, dass sie nicht umhin kann\,  mit den patriarchalen Traditionen der Fang\, jener Ethnie\, der sie angehört\, zu brechen: Die „Bindendee“ (Frauen) zählen bei den Fang zu den „Besitztümern“ der Männer ihrer Familien\, wie sie in ihrem Roman beschreibt. Daher fällt es Melibea Obono schwer\, sich mit den kulturellen Traditionen der Fang zu identifizieren. Auch ihr Beruf als Schriftstellerin und Aktivistin passt nicht zu den Fang-Wertvorstellungen. Obono erklärt\, dass sie die Einsamkeit wählen musste als ihre einzige Chance „‚Nein‘ zu sagen zur Familie\, ‚Nein‘ zur Regierungsmacht“. \nSiehe Veranstaltungsbericht \n  \n 
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SUMMARY:Wie wird Frieden hergestellt? 5 Jahre Friedensvertrag in Kolumbien.
DESCRIPTION:Maria Jackeline Rojas Castañeda im Gespräch mit Ulrike Lunacek\, Diskussion\n5 Jahre Friedensvertrag in Kolumbien\nMehr als 50 Jahre lang tobte in Kolumbien ein blutiger Konflikt. 220.000 Tote – 80% davon Zivilist_innen – mehr als sechs Millionen Binnenvertriebene\, 25.000 Vermisste\, fast 2.000 Massaker: grausame Verbrechen\, die von allen Konfliktparteien – rechten Paramilitärs\, Drogenkartellen\, linken Guerrillas und staatlichen Militärs – seit 1958 verübt wurden. Mehr als die Hälfte aller Opfer sind laut UN Women Colombia Frauen. Doch im November 2016\, nach mehr als 5 Jahren zäher Verhandlungen und einem fehlgeschlagenen Referendum\, endlich große Euphorie: Ein Friedensvertrag\, in dessen Erstellung auch zahlreiche Frauenorganisationen involviert waren\, wurde am 24. November unterzeichnet und weckt Erwartungen auf wirklichen Frieden im Land. \n5 Jahre danach: Ist die Gewalt verschwunden? Reicht ein Friedensvertrag\, um die Gewalt zu stoppen?\nDiesen Fragen geht die kolumbianische Menschenrechtsverteidigerin Maria Jackeline Rojas Castañeda im Gespräch mit Ulrike Lunacek (Obfrau Frauen*solidarität) nach. \nMaria Jackeline Rojas Castañeda war viele Jahre lang Mitarbeiterin der bekannten Organización Femenina Popular / OFP in Barrancabermeja\, die sich für Frauenrechte und gegen alle Formen von Gewalt einsetzt\, und mit der die Frauen*solidarität und KFBÖ seit 1985 in Kontakt stehen. Jackeline Rojas ist selbst direktes Opfer des bewaffneten Konflikts in Kolumbien; drei ihrer Familienmitglieder wurden ermordet; sie selbst wurde im Jahr 2000 von den Paramilitärs zur militärischen Zielscheibe erklärt. Sie wurde immer wieder verfolgt\, eingeschüchtert und war gezwungen zu übersiedeln\, um ihr und das Leben ihrer Familie zu schützen. 2012 wurde sie mit einem Menschenrechtspreis der Europäischen Union ausgezeichnet. 2014 war sie Teil des Friedensprozesses zwischen dem kolumbianischen Staat und der FARC-EP-Guerilla. Derzeit ist sie Begünstigte eines Programms zum Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innen\, die in Kolumbien Opfer von Gewalt sind. \nDolmetsch: Gabriele Gallo \nVideoaufzeichnung der Veranstaltung\n \nEine Veranstaltung von: Amnesty International – Netzwerk Arbeit\, Wirtschaft und soziale Rechte\, Frauen*solidarität\, IGLA\, Katholische Frauenbewegung Wien\, LEFÖ\, ÖGB-weltumspannend arbeiten\, Referat Genderforschung der Universität Wien\, WIDE-Netzwerk
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SUMMARY:Orange the World: Ein Abend gegen Gewalt an Frauen
DESCRIPTION:ABGESAGT\nEin Abend mit Talk\, Lesung und Performance anlässlich des „Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen“\nVor 40 Jahren wurde der UN-Gedenktag in Erinnerung an die in der Dominikanischen Republik 1960 ermordeten Schwestern Patria\, Minerva und María Teresa Mirabal (Las Mariposas) ausgerufen. Bis heute kämpfen Frauen weltweit gegen Gewalt und Diskriminierung\, in den Sozialen Medien und in der Öffentlichkeit nehmen Hass und Antifeminismus zu. Ein Abend des Widerstands und der Hoffnung. \nEin von internationalen Autor:innen und Menschenrechtsaktivist:innen verfasstes „Wiener Manifest gegen Gewalt an Frauen“ sollte verlesen und performt werden. \nTalk: Der Gewalt an Frauen ein Ende setzen\, mit\nRosa Logar (Leiterin der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie) und\nCornelius Granig (Buchautor\, Taskforce-Leader Transparency International) \nLesung: Michou Friesz \nPerformance:  Sakina Teyna\, Mahan Mirarab\, Tini Kainrath und Marie-Theres Stickler \nModeration: Marion Wisinger (Österreichischer PEN-Club) \nGestaltung: Marion Wisinger und Adela Schneider \nEine Veranstaltung des Österreichischen PEN-Clubs in Kooperation mit Frauen*solidarität\, den Autonomen Österreichischen Frauenhäusern\, der Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in Familien\, Der Österreichischen Liga für Menschenrechte\, dem Wiener Forum für Demokratie und Menschenrechte und den Künstler:innen der Brunnenpassage
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CATEGORIES:Gespräch,Lesung,Performance
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