Töchter der Sonne
Gespräch mit Claudia Ruhs, Sebra Xalti und Maria Anna Six-Hohenbalken Moderation: Verena Bauer Mitschnitt der Veranstaltung Beim Überfall des sogenannten „Islamischen Staates“ im August 2014 auf ein Gebiet der êzîdischen…
Gespräch mit Claudia Ruhs, Sebra Xalti und Maria Anna Six-Hohenbalken Moderation: Verena Bauer Mitschnitt der Veranstaltung Beim Überfall des sogenannten „Islamischen Staates“ im August 2014 auf ein Gebiet der êzîdischen…
Online-Vortrag mit Ulrike Ebner Moderation: Sabine Prokop Im Vortrag wurde anhand der Beispiele Abtreibung, Verhütung und Homosexualität ein kritischer Blick auf Handlungsweisen von FBOs in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit geworfen. Religiöse Organisationen spielen…
Der Vortrag diskutiert das Verhältnis von Ernährungssouveränität und Fair Trade. Welchen Beitrag leistet Fair Trade, um Ernährungssouveränität zu verwirklichen? Inwiefern verbessert Fair Trade die Stellung von Frauen* im globalen Agrar- und Ernährungssystem? Wie realistisch ist ein ernährungssouveränes Agrar- und Landwirtschaftssystem und was braucht es dafür?
Über Motive und Auswirkungen bei Freiwilligen und in den Zielländern Online-Vortrag mit Nicole Wyszecki (Sonderpädagogin und Sozialwissenschafterin) Moderation: Sabine Prokop Heutzutage ist es (theoretisch) möglich, in (fast) alle Länder der Welt zu reisen…
Das Konzept Buen Vivir oder Gutes Leben hat in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung gewonnen. Es wird als Leitmotiv zahlreicher (entwicklungs-)politischer Tagungen, Konferenzen und sogar nationaler Regierungsprogramme promotet. Der Vortrag wird die ursprüngliche Bedeutung von Buen Vivir erläutern, die in dieser Vielfalt von Anwendungen und Interpretationen immer weniger greifbar ist. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die massive Veränderung der Wahrnehmung von Natur auf dem lateinamerikanischen Kontinent gesetzt, die in der westlichen Weltanschauung und der europäischen Expansion wurzelt. Ein kurzer historischer Abriss wird die Umwandlung der Gottheit Pacha Mama in eine reine Rohstoffquelle darstellen.
Als Antwort auf die stetig zunehmenden Femizide wurde im Jahr 2015 in Argentinien die Protestbewegung "Ni Una Menos" ins Leben gerufen - mit dem Ziel, patriarchale Strukturen und die daraus resultierende geschlechtsspezifische Gewalt in der Öffentlichkeit zu thematisieren und zu kritisieren. Auch in Österreich gründeten feministische Aktivist*innen mit "Ni Una Menos Austria" einen Ableger der Bewegung.
Vortrag von Laura Bittera Online und im Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien Wie wirkt sich der dominante österreichische Islamdiskurs auf die Arbeit von muslimischen Feminist*innen aus? Geraten diese dadurch…
Vortrag von Julia Pahl Online und in der Frauenhetz, Untere Weißgerberstraße 41, 1030 Wien Wie Menschen sich ernähren, verrät etwas über unsere ökonomische Situation, unser Gesundheits- und Körperbewusstsein, unsere Weltanschauung.…
Silence, Wissen und Machtstrukturen. Vortrag von Emily Ngubia Kessé, Dr. rer. med.
Knowledge has always had an agenda – to sustain power relations. To whose advantage? - But how do epistemologies achieve this agenda? Translated to the field of neuroscience, I would like to focus on how practices of silencing contribute to the stabilization and maintenance of power and domination relations in the processes of knowledge production and transfer. I hope to make visible the (colonial) racist norms that are invisible to many members of the majority population.
Vortrag von Rina Alluri; Moderation durch Sushila Mesquita. This critical discussion questions the politics of knowledge by problematizing intersectional identity markers within areas such as academia and learning spaces. It will raise questions such as: Who do we learn from? What do we learn? And how can we begin to unlearn through decolonization and liberation processes?
In den späten 1950er Jahren brachten kirchliche Netzwerke junge Krankenschwestern aus Kerala in Südindien zunächst nach Deutschland, wo sie aber in den 1980er Jahren nach der Ausbildung von ausreichendem inländischen Nachwuchs wieder entlassen wurden. Ein Teil von ihnen konnte einschlägige Arbeitsplätze in Österreich finden. Die Emigration führte zur Hybridisierung der Kultur und zum Aufbrechen der traditionellen Geschlechterrollen in den Familien.
Die Reproduktionsmedizin verspricht jeder Frau* (und jedem Mann*) deren Wunsch nach einem maßgeschneiderten Kind zu erfüllen. Sie wirbt damit, dass sie gesellschaftlichen Diskriminierungen entgegenwirke, zu höherem Lebensstandard und zu finanzieller Unabhängigkeit von Frauen* weltweit beitrage. Inwieweit halten diese Versprechen? Bietet die Reproduktionsmedizin mehr Unabhängigkeit für Frauen*? Oder verstecken sich dahinter neue Formen der Ausbeutung?